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Transparenzbericht 2025



Kaffeeimporte


Das Jahr 2025 fing für uns mit einer guten Menge Kaffee aus unserer eigenen Familienkaffeeplantage an. Über unseren langjährigen Partner The Coffee Quest konnten wir zweimal gute Mengen des gewaschenen Castillo, Honey und Natural befördern lassen.

Der Kaffee wird direkt von unserer Finca zu den Aufbereitungsanlagen von The Coffee Quest in Riosucio gebracht und dort weiterverarbeitet. Den Export aus Kolumbien sowie den Import nach Holland übernimmt ebenfalls The Coffee Quest. Von dort gelangt der Kaffee direkt zu uns nach Oldenburg.

Von den insgesamt 131 eingekauften und verbrauchten Säcken in diesem Jahr stammten 86 direkt von unserer eigenen Plantage, das entspricht 65 % unseres Gesamtverbrauchs. Den größten Anteil machte der gewaschene Castillo aus, den wir am meisten rösten: 62 Säcke. Dazu kamen 11 Säcke Honey und 13 Säcke Natural.

Da die Sorten Tabi und Pink Bourbon von unserer eigenen Finca uns jeweils erst im darauffolgenden Jahr erreichen, haben wir einen Weg gefunden, den Pink Bourbon über The Coffee Quest von anderen Kaffeebauern zu beziehen. In diesem Jahr haben wir auf diesem Weg insgesamt 10 Säcke eingekauft.

Die restliche Menge gewaschenen Castillo bzw. Caturra bezogen wir in diesem Jahr von Colspirit, ebenso wie einen Sack entkoffeiniertem Kaffee, der bei unseren Kunden zunehmend gefragter wird.



Gezahlte Preise von der Plantage
bis zum Hafen


Der Gesamtwert unseres importierten Kaffees erreichte beeindruckende 88,941,60 €, was einem durchschnittlichen FOB-Preis von 3,83 USD pro Pfund entspricht. Damit lag unser Preis über dem Marktpreis, der in diesem Jahr bei durchschnittlich 3,67 USD pro Pfund notierte. Auch den Fairtrade-Mindestpreis (mit Prämie), der ab August 2023 bei 2,00 USD pro Pfund lag, haben wir damit übertroffen.

Für den Kaffee unserer Familienplantage La Isabela wurde ein Farm Gate Price von durchschnittlich 4,01 USD/lb gezahlt, bei einem durchschnittlichen FOB-Preis von 4,14 USD/lb für den Kaffee unserer Finca. Das bedeutet, dass beeindruckende 96 % des FOB-Preises direkt bei uns auf der Plantage ankamen.

Dank dieser Preisstruktur können wir unsere Pflücker fair bezahlen: rund 25 % mehr pro Kilogramm geernteter Kaffeekirschen als in der Region üblich für sehr gute und sorgfältige Arbeit.