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Herkunft & Nachhaltigkeit


Nein, wir haben kein Bio-Siegel. Und wir finden es wichtig, das ehrlich zu erklären.

Einen Teil unseres Kaffees bauen wir selbst an, auf unserer Plantage La Isabela in Kolumbien. Wir kennen die Farm, die Böden und die Menschen, die dort arbeiten. Was dort passiert wissen wir nicht, weil es jemand zertifiziert hat, sondern, weil wir persönlich nah dran sind. 

Wenn unsere eigene Ernte nicht reicht, beziehen wir Kaffee über Partner die wir persönlich kennen. Unsere Exporteur-Importeure The Coffee Quest und Col-Spirit kennen die Farmer vor Ort direkt. Einige Kaffeebauern kennen wir auch selbst, aus direktem Kontakt über die Jahre und von denen kaufen wir dann direkt ein. So entsteht eine kurze Kette mit echten Beziehungen, auch wenn wir nicht jeden Bauern persönlich getroffen haben. Das sagen wir genauso offen.

Auf unserer eigenen Plantage arbeiten wir seit mehr als sechs Jahren ohne Pestizide und Herbizide. Die Unkraut wird von Hand entfernt. Den Kaffeebohrer, der auf vielen Plantagen ein ernstes Problem ist, reguliert bei uns das Ökosystem heute selbst.

Das einzige Pflanzenschutzmittel das wir einsetzen ist ein Kupferpräparat. Es wird einmalig in der Baumschule verwendet, wenn die Pflanzen noch sehr jung sind, um Pilzbefall zu verhindern. Danach nie wieder. Gedüngt wird hauptsächlich mit der organischen Pulpa, die beim Aufbereiten des Kaffees übrig bleibt. In Teilen der Plantage setzen wir ergänzend Kunstdünger ein.

Unser Ansatz ist nicht besser als ein Bio-Siegel. Er ist einfach unserer. 

Wenn ihr mehr darüber wissen möchtet, schaut gerne auf unserer Plantage-Seite vorbei.

Hauptsächlich von unserer eigenen Kaffeeplantage La Isabela in Kolumbien. Wenn unsere eigene Ernte nicht ausreicht, beziehen wir Kaffee über unsere langjährigen Partner The Coffee Quest und Col-Spirit, Exporteure die wir persönlich kennen und die direkte Beziehungen zu den Kaffeefarmern vor Ort haben. Einige Kaffeebauern kennen wir auch selbst aus direktem Kontakt über die Jahre und kaufen gelegentlich auch direkt bei ihnen ein. Kein anonymer Großhandel, keine langen Zwischenketten.

La Isabela umfasst ungefähr 100 Hektar, wobei nicht die gesamte Fläche für Kaffee genutzt wird. Ein Teil wird mit Kochbananen, Avocados und Kakao bewirtschaftet, ein weiterer Teil ist für Viehhaltung. Das ist für uns kein Widerspruch, sondern Teil unseres Ansatzes: Vielfalt statt Monokultur.

Einige Flächen sind an langjährige Mitarbeiter verpachtet, die sie eigenverantwortlich bewirtschaften. Was dort angebaut wird, entscheiden sie selbst. So entsteht eine lebendige Plantage mit verschiedenen Menschen, Kulturen und Pflanzen, nicht eine reine Kaffeefabrik.

Außerhalb der Erntezeit arbeiten ungefähr 30 Menschen auf La Isabela. Während der großen Ernte verdoppelt bis verdreifacht sich diese Zahl. Die Mitarbeiter kommen zur Hälfte aus der Region, die andere Hälfte aus indigenen Wohngebieten im Nordwesten Kolumbiens.

Zehn langjährigen Mitarbeitern haben wir Parzellen zwischen einem und sieben Hektar verpachtet. Sie bauen dort eigenverantwortlich Kaffee und Kochbananen an und zahlen mit 20 Prozent ihres Ertrages die Pachtrechte. Wenn sie Kapazitäten haben, unterstützen sie auch die Arbeiten auf den anderen Feldern. So werden aus Angestellten Menschen die ein echtes Stück der Plantage bewirtschaften.

Ja. Wir zahlen unseren Pflückern ungefähr 20 Prozent mehr als den regionalen Durchschnitt, und das hat einen konkreten Grund.

Specialty Coffee bedeutet, dass nur reife Kaffeekirschen gepflückt werden. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Die Kirschen reifen nicht gleichzeitig, das heißt man muss zum gleichen Strauch manchmal bis zu fünf Mal zurückkehren. Das braucht mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit und mehr Einsatz als konventionelle Ernte.

Dazu kommen zusätzliche Schritte wie das Vorsortieren der Kirschen und die Aufbereitung in Pergament, für die ebenfalls extra gezahlt wird. Wer mehr Arbeit leistet, bekommt mehr dafür und das halten wir natürlich für selbstverständlich.

Als wir die Plantage übernahmen war sie auf intensive Produktion ausgerichtet, wie viele Kaffeeplantagen in Kolumbien zu dieser Zeit. Seitdem haben wir vieles verändert. Nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt.

Heute arbeiten wir ohne Pestizide und Herbizide, düngen hauptsächlich mit organischer Pulpa und haben aus einer ehemaligen Monokultur eine Plantage mit verschiedenen Baumarten, einheimischem Obst, Kakao, Kochbananen und Schattenbäumen gemacht. Schädlinge die früher chemisch bekämpft werden mussten reguliert das Ökosystem heute zunehmend selbst. Die Böden gewinnen an Qualität.

Das ist kein abgeschlossener Prozess. Wir lernen noch, probieren aus und machen Fehler. Aber die Richtung ist klar.

Für uns bedeutet Direct Trade mehr als kurze Lieferketten. Es geht darum, auf Augenhöhe mit den Kaffeebauern zusammenzuarbeiten, langfristige Beziehungen aufzubauen und gemeinsam eine Situation zu schaffen, von der beide Seiten wirklich profitieren.

Kaffee ist ein hochwertiges Produkt mit enormer Vielfalt und Qualität. Das wissen in Europa noch zu wenige. Wenn wir das ändern, steigt auch die Bereitschaft mehr dafür zu zahlen, und das kommt letztendlich bei den Farmern an. Nicht als Almosen, sondern als faire Vergütung für außergewöhnliche Arbeit.

Langfristige Beziehungen geben den Farmern Planungssicherheit. Das ist für uns genauso wichtig wie der Preis.

Onlineshop


Wir versenden unseren Kaffee dreimal pro Woche: montags, mittwochs und freitags. Bestellungen, die bis 15:00 Uhr am Versandtag eingehen, werden in der Regel noch am selben Tag verschickt. Bestellungen, die zwischen den Versandtagen oder am Wochenende eingehen, werden am nächsten regulären Versandtag bearbeitet. Die Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands in der Regel 1-3 Werktage. Wir versenden mit DHL. Die Versandkosten betragen 6,50 Euro.Wir liefern innerhalb Deutschlands versandkostenfrei ab einem Bestellwert von 50 Euro.

Ja, klar! Du kannst deine Bestellung ganz einfach vor Ort abholen. Wähle dazu einfach im Bestellprozess die Versandmethode "Selbstabholung" aus. Sobald deine Bestellung fertig ist, informieren wir dich rechtzeitig per E-Mail oder Telefon, damit du sie abholen kannst.

Ja, das ist möglich! Während des Bestellvorgangs kannst Du eine abweichende Lieferadresse oder Rechnungsadresse eintragen.

Momentan bieten wir den Versand nur innerhalb Deutschlands an. Wir arbeiten jedoch daran, unseren Versand in Zukunft auf weitere Länder auszuweiten.

Ja, das ist möglich! Während des Bestellvorgangs kannst Du eine abweichende Lieferadresse oder Rechnungsadresse eintragen.

Ihr könnt uns am besten per E-Mail an hola@lamolienda.de oder telefonisch unter +49 441 998 63 577 erreichen. Auch wenn wir nicht sofort die Telefonate abnehmen, wir rufen aber immer zurück.


Direktverkauf


Wir verstehen, dass unsere Öffnungszeiten ungewöhnlich erscheinen mögen. Um Euch und unseren Geschäftskunden jedoch stets frischen und hochwertigen Kaffee zu garantieren, konzentrieren wir uns an den übrigen Tagen auf die Röstung und die Belieferung. Donnerstag und Freitag von 11 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 14 Uhr freuen wir uns auf Euren Besuch.

Ja, sehr gerne! Wir unterstützen das Konzept des unverpackten Einkaufs und freuen uns, wenn Ihr eure eigenen Behälter mitbringt. Falls Ihr keine eigenen Behälter habt, bieten wir auch wiederverwendbare Dosen und Behälter zum Kauf an.

Ja, in der Regel haben wir alle unsere Sorten auch als lose Ware im Verkauf. Unsere Hauptsorten – Carbón, Tinto und Dorado – sind immer vorrätig.

Wir haben mehr als nur Kaffee im Angebot. Bei uns findet Ihr auch Zubehör für die Kaffeezubereitung, feine Schokolade und gelegentlich kolumbianische Spezialitäten

Ja, sehr gerne! Wir möchten, dass Ihr die Qualität unseres Kaffees selbst erleben könnt. Wir sind zwar kein Café im herkömmlichen Sinne, aber wir haben eine Siebträgermaschine und eine Mühle, mit denen wir Euch gerne einen Espresso oder Cappuccino zubereiten. Und auch Filterkaffee können wir frisch aufbrühen. Kommt einfach vorbei, wir freuen uns auf Euch! 

Nein, an Feiertagen haben wir geschlossen.


Kaffeeseminar


Super, dass Du an einem Kaffeeseminar teilnehmen möchtest! Die Buchung ist ganz einfach: Geh auf unsere Webseite, wähl Dein Wunschtermin aus und bezahl direkt online. Falls Du noch unsicher bist, welcher Termin am besten passt, kannst Du auch einen Gutschein kaufen und ihn später einlösen. Wir helfen Dir gerne bei der Auswahl!

Ja, wir bieten Gutscheine für unsere Kaffeeseminare an, die sich hervorragend als Geschenk eignen. Die Gutscheine ermöglichen es dem Beschenkten, den Termin für das Seminar selbst auszuwählen, was eine hohe Flexibilität bietet. Die Einlösung der Gutscheine erfolgt unkompliziert über unsere Webseite oder durch Kontaktaufnahme mit uns.


Unser Kaffeeseminar ist nicht dasselbe wie ein Baristaseminar. Als Kaffeebauern legen wir besonderen Wert darauf, Euch aus erster Hand zu vermitteln, was die Qualität des Kaffees bereits im Ursprung ausmacht. Ein wesentlicher Teil unseres Seminars ist daher der theoretische Hintergrund.

Neben der Theorie bieten wir Euch die Möglichkeit, verschiedene alternative Kaffeezubereitungsmethoden kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Dazu gehören unter anderem Aeropress, Chemex, French Press und weitere.



Produkte 


Die Sorten stammen von den Pflanzenarten Tabi und Pink Bourbon, von denen wir auf unserer Plantage nur eine begrenzte Anzahl haben. Zudem sind diese Pflanzen ertragsarm, was bedeutet, dass wir nicht so viele Kaffeekirschen ernten können. Daher können wir diese Sorten nicht regelmäßig anbieten.

Wir rösten unseren Kaffee wöchentlich, immer frisch und bedarfsgerecht. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass frisch gerösteter Kaffee nicht sofort sein volles Aroma entfaltet. In den ersten Tagen gibt der Kaffee noch CO2 ab und sein Geschmack entwickelt sich weiter. Daher ist es sogar von Vorteil, wenn der Versand ein paar Tage dauert. So können Sie sicher sein, dass Ihr Kaffee genau dann bei Ihnen ankommt, wenn er sein optimales Geschmacksprofil erreicht hat. Wir garantieren, dass unser Kaffee nie älter als 4-5 Wochen ist, sodass Sie stets ein frisches und vollmundiges Geschmackserlebnis genießen können.


Für ein optimales Geschmackserlebnis empfehlen wir, unseren Kaffee trotz seiner langen Haltbarkeit nicht zu lange aufzubewahren, da er durch Oxidation an Aroma verliert. Wir geben ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 12 Monaten ab Abfüllung an, aber für den vollen Genuss empfehlen wir, ungemahlene Bohnen innerhalb von 6-8 Wochen und gemahlenen Kaffee innerhalb von 4 Wochen zu verbrauchen. So können Sie jeden Tag eine frische Tasse Kaffee genießen.

Ja, unsere mittel und dunkel geröstete Kaffees eignen sich sehr gut für Vollautomaten.

Kaffeewissen


Die Antwort liegt in der Vielfalt der Kaffeebohnen. Von fruchtig bis herb, von mild bis kräftig – die Geschmackswelt des Kaffees ist nahezu unendlich. In diesem Artikel lüften wir das Geheimnis und zeigen dir, wie Kaffeegattungen und -sorten den Geschmack deiner Tasse prägen.

Kaffeegattung bezieht sich auf die botanische Klassifizierung der Kaffeepflanze. 

Die bekanntesten Gattungen sind:

ARABICA:
 Die Königin der Kaffees, bekannt für ihren milden und oft fruchtigen Geschmack.
Geschmack: Mild, fruchtig, oft mit Nuancen von Beeren, Zitrusfrüchten oder Schokolade.
Koffeingehalt: Relativ niedrig.
Besonderheiten: Arabica-Bohnen sind empfindlicher gegenüber Krankheiten und


ROBUSTA Die Arbeitspferd unter den Kaffees, mit einem kräftigeren, bitteren Geschmack und höherem Koffeingehalt.
Geschmack: Kräftig, bitter, erdig, oft mit einer leicht metallischen Note.
Koffeingehalt: Hoch.
Besonderheiten: Robusta-Bohnen sind widerstandsfähiger und ertragreicher als Arabica-Bohnen. Sie werden oft für Espresso-Mischungen verwendet, um die Crema zu verstärken.

LIBERICA und EXCELSA: Seltenere Gattungen mit jeweils eigenen charakteristischen Geschmacksprofilen.


Obwohl es immer wieder Gespräche gibt über die Absichten, Robusta in niedrigeren Lagen in Kolumbien anzubauen, ist es momentan nur in Arabica angebaut. Und davon die ganze Palette von verschiedenen Varietäten dieser Kaffee-Gattung.  Variedad Colombia, Castillo sind die meist gängigsten in Kolumbien. Mit Tabi und Canicafé 1 schließt sich die Liste den in dem Forschungsinstituts (Canicafé) entwickelten Kaffeesorten, die besonders gegen Kaffeerost (Roya) resistent sind. Die letzten Jahre des Klimawandels mit dem Ausfall der Ernte haben gezeigt, dass man den Kaffeeanbau auch überdenken soll. Mit den Neuen Varietäten hat das Cenicafé eine grandiose Arbeit geleistet, indem man die resistenten Pflanzen mit hochqualitativen sensorischen Attributen weiterentwickelt hat.

Viele verschiedene Kaffeeregionen mit ihrem einzigartigen Mikroklima unterstützen die Einzigartigkeit des kolumbianischen Kaffees und bieten eine volle Bandbreite von Geschmäckern innerhalb der Arabica Varietät dazu.


Obwohl es immer wieder Gespräche gibt über die Absichten, Robusta in niedrigeren Lagen in Kolumbien anzubauen, ist es momentan nur in Arabica angebaut. Und davon die ganze Palette von verschiedenen Varietäten dieser Kaffee-Gattung.  Variedad Colombia, Castillo sind die meist gängigsten in Kolumbien. Mit Tabi und Canicafé 1 schließt sich die Liste den in dem Forschungsinstituts (Canicafé) entwickelten Kaffeesorten, die besonders gegen Kaffeerost (Roya) resistent sind. Die letzten Jahre des Klimawandels mit dem Ausfall der Ernte haben gezeigt, dass man den Kaffeeanbau auch überdenken soll. Mit den Neuen Varietäten hat das Cenicafé eine grandiose Arbeit geleistet, indem man die resistenten Pflanzen mit hochqualitativen sensorischen Attributen weiterentwickelt hat.

Viele verschiedene Kaffeeregionen mit ihrem einzigartigen Mikroklima unterstützen die Einzigartigkeit des kolumbianischen Kaffees und bieten eine volle Bandbreite von Geschmäckern innerhalb der Arabica Varietät dazu.


So schnell wie möglich und nicht im Kühlschrank ist unsere Antwort. 
Uns ist es völlig bewusst, dass nicht jeder so großer Kaffeeliebhaber ist, dass man mehrere Tassen pro Tag trinkt und den Kaffee schnell verbraucht. Oft kaufen bei uns auch Single-Haushalte, die den Kaffee ziemlich langsam wegtrinken können.

Kaffee mit dem Kontakt von Sauerstoff beginnt zu oxidieren und verliert ziemlich schnell an Aromen. Deswegen wäre es schon wichtig, die Kaffeebohnen innerhalb von ca. 3 Monaten und das Kaffeepulver innerhalb von ca. 4 Wochen zu verbrauchen. Der Kaffee wird generell nicht schlecht per se, aber eben nicht mehr so aromatisch. Eine entsprechende Lagerung hilft dabei, die Aromen so lang wie möglich aufzubewahren. 

Kaffee ist hygroskopisch, das bedeutet, dass man fremde Gerüche aufnehmen und abgeben kann. So was kann besonders in einem Kühlschrank passieren. Einen nach Schinken oder Käse schmeckenden Kaffee wird man wahrscheinlich nicht genießen wollen.

Bei einigen landet der Kaffee doch bei einer Gefriertruhe. Die Option eignet sich besonders für die besonderen Kaffees, die man sowieso schnell nicht wegtrinken kann und die man auch später aufbewahren möchte. Beim Einfrieren wird der Alterungsprozess der Bohnen einfach gestoppt. Beim Auftauen muss man aber darauf achten, dass die Bohnen erst nach dem vollständigen Auftauen erst geöffnet werden sollen.

Wenn du den Kaffee nicht einfrieren willst, aber doch lange halten willst, kauf vor allem als Erstes die ganze Kaffeebohnen. Das auf der Tüte gestempelte Röstdatum soll dir verraten, wie frisch der Kaffee ist.

Wichtig ist es bei der Lagerung, dass der Kaffee in keinem Kontakt mit Luft, Feuchtigkeit, Wärme und Licht steht. Falls du keine entsprechende Dose mit Aromaschutzventil hast, du kannst den Kaffee auch in unserer Originaltüte, aber gut verschlossen lassen. Natürlich auch bei der Beachtung, den Kaffee schnell möglichst zu verbrauchen.

Unsere Kaffeetüten, obwohl sie aus Papier sind, haben von Ihnen eine Plastikschicht, die besonders hilft, die Aromen zu bewahren. Dazu  sind sie mit einem Aromaventil versehen. Die Kaffeebohnen müssen nach dem Röstprozess immer den in den Bohnen gebildeten CO2 ausgasen. Das gelingt durch den Aromaventil und nur in einer Richtung aus der Tüte nach außen.

Immer mehr Kaffeegenießer wählen die ganzen Kaffeebohnen beim Kaffeekauf und das ist richtig so. Denn in einer ganzen Kaffeebohne werden die Aromen viel länger aufbewahrt. Beim Mahlen wird die Oberfläche des Kaffees größer und so entfliehen die Aromen viel schneller. Mit der Verbindung mit dem Sauerstoff sind sie innerhalb von wenigen Minuten zum größten Teil  auch weg. Der Kaffee beginnt zu oxidieren, was einen großen Einfluss auf den Geschmack des Getränks hat. Deswegen für den ultimativen Kaffeegenuss, egal welcher Zubereitungsart, ist es immer wichtig, dass der Kaffee frisch vor dem Aufbrühen am besten portionsweise gemahlen wird.

Die Qualität ist wieder ein wichtiger Punkt hier. An den Kaffeebohnen kann man schnell grob optisch erkennen, ob es sich um hochqualitative Kaffeebohnen handelt. Schöne Bohnen ohne Brüche und andere Defekte sind ein gutes Beispiel dafür, dass im Ursprungsland besonders sorgfältig gearbeitet wurde. Anhand gemahlenem Kaffee lässt sich absolut nichts sagen, alles ist durchgemahlen und es ist nicht mehr möglich festzustellen, ob die Bohnen gesund ausgesehen haben.

Du kannst in unserem Onlineshop sowohl die ganze Bohnen, als auch den gemahlenen Kaffee wählen. Wir haben bei den Optionen verschiedene Mahlgrad-Zubereitung Optionen für dich eingestellt.

Auch in unserem Lagerverkauf mahlen wir jedem Kunden die Kaffeebohnen frisch. Denn er wird bei uns immer in der ganzen Bohne zur Einhaltung der Frische verpackt.

Nachdem man sich schon für die richtige Kaffeebohnen für den eigenen Geschmack entschieden hat, ist das Mahlen der nächste, sehr wichtige Schritt. Viele Siebträgermaschinen-Besitzer zum Beispiel besitzen eine zusätzliche Mühle, oder ist sie in der Maschine integriert, was auch bei den Vollautomaten der Fall ist.

Da hat man immer tatsächlich den Vorteil, dass man immer die ganzen Bohnen wählt und das ist immer eigentlich am Besten.

Die Siebträger-Einsteiger, die keine entsprechende Mühle besitzen, fragen uns oft nach dem Mahlen der Bohne für den Siebträger. Es ist ziemlich schwierig den entsprechenden Mahlgrad für die Maschine, die man nicht kennt, zu wählen. Oft ist die Erfahrung des Experimentierens und Einstellens der Mühle sehr vorteilhaft für den Kunden selbst und das, was für das Kaffeegetränk am Ende sehr wichtig ist. Wir machen es trotzdem, weisen aber auch ausdrücklich auf, dass es eventuell nicht so optimal schmeckt. Denn nur der jeweilige Kunde kennt seine Maschine am besten.

Für den täglichen Gebrauch eignen sich besonders gut die Handmühlen. Aber nur für diejenigen, die sich Zeit nehmen wollen und ein paar Minuten einfach selbst kurbeln wollen. Dank der kompakten Größe sind die manuellen Mühlen auch für die Reisenden immer die beste Wahl. So verzichtet man auch während der Reise nicht auf das frische Lieblingsgetränk. Oft braucht man ehrlich gesagt nicht so viel, um schnell den richtig guten Kaffee zu zaubern.  Heutzutage besitzen auch die kleinsten Handmühlen die Einstellungsmöglichkeiten für den perfekten Mahlgrad für die Zubereitungsart unserer Wahl.

Für diejenigen, bei denen es morgens schneller gehen muss (inklusive uns selbst), sind elektrische Mühlen eine wahrscheinlich bessere Wahl. Innerhalb von sehr kurzer Zeit hat man das perfekte Kaffeepulver für die Kaffeezubereitung. Die elektrischen Mühlen haben im Vergleich zu Handmühlen auch mehr Möglichkeiten, die Stufen des Mahlgrades einzustellen und sind auch vielseitiger einsetzbar. Auch bei der Gastronomie ist eine elektrische Mühle immer die erste Wahl.

Kaffeebohnen mahlen scheint es auf den ersten Blick ziemlich einfach zu sein, ist es aber sehr wichtig. Wenn der Kaffee nicht entsprechend zu bestimmter Zubereitungsart gemahlen wird, kann es sein, dass der Kaffee entweder zu dünn, wässrig oder ganz überextrahiert und entfaltet nicht den optimalen Geschmack, den er haben konnte und es einfach nicht schmeckt.

Unterschiedliche Zubereitungsarten verlangen verschiedene Mahlgrade und es geht vor allem um die Extraktion – das heißt, die Kontaktzeit des Kaffeepulvers mit dem Wasser.

Bei kürzeren Extraktionszeiten, z. B. bei der Siebträgermaschine, soll der Kaffee feiner und bei den längeren Extraktionszeiten – wie beim French Press – grober gemahlen werden.

Ein Schiffscontainer wird im Hafen von einem Kran für den Weitertransport angehoben.
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