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Blooming Blend - Frühlings Kaffee

Zwei Castillo-Kaffees, zwei Regionen, eine außergewöhnliche Tasse. Die Blooming Blend verbindet die frische Eleganz aus Quindío mit den wilden Fruchtnoten aus Huila – tropisch, cremig, lebendig. Ein Kaffee, der überrascht.

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We do not have stock items – we roast fresh every week in Oldenburg. This blend was roasted for you on March 10, 2026.
Size: 250g

Produktinformationen


Aroma - 
Geschmackprofil

Honigartig, Zitrus, Aprikose, Passionsfrucht und Mandarine

Röstgrad

O O O O O O

Süße

O O O O O O

Säure

O O O O O O

Mundgefühl
Mittlerer saftiger Körper, honigartig, leicht cremig, zart. 

Ursprung

Café don Antonio, Finca la Mejorana, Quindío, Quimbaya, Colombia

Finca Sinaloa, Ana María Trujillo, Huila, Colombia

Sorte

100% ARABICA
Castillo, Caturra, Colombia, Bourbon

Aufbereitung

gewaschen und honey co-fermented


SCA Score

84,25 und 86+


Blooming Blend: Wie zwei kolumbianische Kaffees zusammengefunden haben

Es gibt Momente, in denen man zwei Dinge zusammenbringt – und plötzlich ergibt sich etwas, das man so nicht erwartet hätte. So war es bei unserer Blooming Blend.


Röstung und Blending

Beide Kaffees wurden als Omni Roast separat geröstet – mittel, mit einem Profil, das sowohl Filter als auch Espresso abdeckt. Durch das Post-Blending konnte jede Origin ihren eigenen Charakter behalten. Beim Zusammenführen nach der Röstung bleibt die Frucht des Sinaloa lebendig, während der La Mejorana seine ruhige Struktur nicht verliert.


Bei uns gibt es keine Lagerware – wir rösten jede Woche frisch in Oldenburg. Dieses Blend haben wir am 10.03.2026 für euch geröstet.


Zubereitung

Herdkännchen, Filterkaffeemaschine, Chemex, Aeropress, Vollautomat, Siebträger


Wo alles beginnt: Die Fincas hinter dem Kaffee


Finca La Mejorana – der vertraute Freund

Wir kennen die Besitzer, die Familie von der Finca La Mejorana in Quindío schon lange. Sie liegt auch, wie unsere Plantage La Isabela in der kolumbianischen Kaffeedreieck. Der Kaffee von dort ist ein gewaschener Castillo, spontan fermentiert über acht Stunden. Er schmeckt nach dem, was wir an kolumbianischem Kaffee lieben: klar, ausgewogen, mit dieser frischen Säure, die an sonnige Hänge erinnert. Er ist wie für uns wie ein alter Freund – man weiß, was man an ihm hat, und doch überrascht er einen immer wieder mit kleinen Nuancen.


Kaffeeanbau unter Schattenbäumen – Finca La Mejorana, Quindío
Honey-aufbereitete Kaffeebohnen – mit Mucilage getrocknet 
Kaffeepflanze am Hang einer Kaffeeplantage – Finca Sinaloa, Huila, Kolumbien  Beschreibt das Bild genau und enthält alle wichtigen Infos für SEO und Barrierefreiheit. ☕ 

Finca Sinaloa – das Abenteuer im Süden

Dann gibt es Finca Sinaloa in Huila. Huila ist gerade auch dabei, die Kaffeewel zu verzaubern – mit Experimenten, mit Mut, mit Aromen, die man so noch nicht kannte. Dieser Castillo wird kontrolliert fermentiert, und zwar auf eine Weise, die uns umgehauen hat: Zuerst gären die ganzen Kirschen 96 Stunden lang anaerob – wie bei einem guten Wein.

Dann kommt die zweit Phase: Die entpulpte Bohne fermentiert weitere 72 Stunden**, zusammen mit frischen Früchten wie Mango, Ananas und Maracuja.

Das Ergebnis? Ein Kaffee, der schmeckt, als hätte jemand tropische Früchte, Joghurt und Honig in eine Tasse gepackt – cremig, wild, ein bisschen verrückt. Die Bauerin, Ana María Trujillo, dort nennt ihn „Wild Yellow Fruit", und genau so fühlt er sich an: wie ein Biss in eine reife, sonnenverwöhnte Frucht.

Warum diese Mischung uns so glücklich macht?

Als wir die beiden Kaffees das erste Mal zusammen geröstet haben, war es, als würden zwei Stimmen im Chor singen. 

Der La Mejorana gibt der Mischung Halt – diese vertraute, kolumbianische Eleganz. Der Sinaloa bringt das Feuerwerk: exotisch, lebendig, ein bisschen unerwartet. 
Zusammen ergeben sie etwas, das wir nur als „Geschmacksexplosion“ beschreiben können.

Im Filter schmeckt man zuerst die ausgewogene Süße des Quindío-Kaffees, dann kommt diese Welle von tropischen Früchten – wie ein Spaziergang durch einen kolumbianischen Markt. 

Als Espresso ist er dicht und aromatisch: Nougat, Zartbitterschokolade, und dann – zack! – diese spritzige Frucht, die alles aufhellt. Im Flat White wird er zur tropischen Reise: Die Milch rundet die Säure ab, und plötzlich schmeckt man Litschi und Vanille, als würde man einen Dessertkaffee trinken.

 

Warum „Blooming“? Eine Hommage an die Natur

Wir haben diese Mischung „Blooming Blend“ genannt, weil sie für uns wie ein Frühlingserwachen schmeckt – frisch, lebendig, voller Möglichkeiten. Und weil sie zwei Regionen Kolumbiens verbindet, die uns am Herzen liegen: Quindío, in der Nähe wo unsere Wurzeln sind, und Huila, wo die Zukunft des kolumbianischen Kaffees gerade geschrieben wird.

Aber es gibt noch einen anderen Grund. Dieses Jahr war die Blüte auf unserer Plantage ausgeblieben – zu viel Regen, zu wenig Sonne. Keine Blüte, keine Ernte. Das war hart. Doch gerade in solchen Momenten merkt man, wie wichtig es ist, zusammenzuarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen. Finca La Mejorana und Finca Sinaloa haben uns in diesem Jahr mit ihren Bohnen geholfen – und jetzt helfen wir ihren Geschichten, zu euch zu kommen.